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Umzugsratgeber - den Umzug richtig planen

Umzugsratgeber – den Umzug richtig planen

Umzugsratgeber – den Umzug richtig planen
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Umzugsratgeber – eine gute Planung ist das A und O

Laut statistischen Angaben ziehen ungefähr 8 Millionen Deutsche im Jahr um. Wenn auch Sie ein derartiges Vorhaben planen, kommt es auf eine gute Vorbereitung und eine genaue Planung an. Um nichts zu vergessen, sollten Sie eine Umzug Checkliste erstellen, die Sie Schritt für Schritt abarbeiten können. In diesem Zusammenhang spielt es eine entscheidende Rolle, was bei der Kündigung und der Übergabe der alten Wohnung sowie der Suche nach einer neuen Wohnung zu beachten ist. Weitere Punkte enthalten die Frage, wer von dem Umzug erfahren muss und was konkret zu tun ist, um die Möbel und den anderen Hausrat von der alten in die neue Wohnung zu transportieren.

Umzugsratgeber – Übergabe der alten Wohnung – Einzug in die neue Wohnung

Umzugsratgeber - Übergabe der alten Wohnung - Einzug in die neue WohnungWenn Sie Ihre alte Wohnung kündigen möchten, gilt dafür eine Frist von 3 Monaten. Damit diese Frist eingehalten werden kann, muss die Kündigung spätestens am 3. eines Monats beim Vermieter vorliegen.

Kündigen Sie Ihre Wohnung, sind Sie nicht in jedem Falle verpflichtet, einen Nachmieter zu suchen. Dies gilt nur, wenn der Vermieter dies ausdrücklich von Ihnen verlangt. Andernfalls hat er selbst dafür zu sorgen, dass die Wohnung wieder vermietet wird.

Vor dem Auszug aus der alten Wohnung ist es sehr wichtig, dass Sie zusammen mit Ihrem Vermieter einen Termin vereinbaren. Bei diesem Termin geht es darum, gemeinsam durch die Wohnung zu gehen und den aktuellen Zustand festzuhalten.

In diesem Zusammenhang muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass Sie die Wohnung so übergeben müssen, wie es der Vermieter von Ihnen verlangt. Haben Sie in der Zwischenzeit bauliche Veränderungen vorgenommen, sind sie in der Regel zu beseitigen, außer Sie haben mit Ihrem Vermieter vereinbart, dass diese Veränderungen bestehen bleiben können.

Der Vermieter ist verpflichtet, Ihnen eine detaillierte Heizkostenabrechnung vorzulegen. Außerdem muss er Ihnen die Kaution, die Sie beim Einzug hinterlegt haben, zusammen mit den Zinsen, die in der Zwischenzeit erwirtschaftet worden sind, zurückzahlen.

Haben Sie eine neue Wohnung gefunden, müssen Sie damit rechnen, dass dort ebenfalls eine Kaution fällig wird, die bis zu drei Monatsmieten betragen kann. Dies ist jedoch die Maximalforderung. Eine höhere Kaution ist nicht zulässig.

Umzug planen – Umzugsunternehmen oder Umzug selbst organisieren

Umzugsunternehmen beauftragen
Viele Personen ziehen es vor, den Umzug selbst zu organisieren, andere beauftragen ein Umzugsunternehmen. Sie sollten sich im voraus darüber klar werden, welche Variante Ihnen lieber ist. Der Vorteil von einem Umzugsunternehmen ist, dass alle Umzüge professionell geplant und durchgeführt werden können. Sie selbst müssen sich um nichts kümmern. Wir bevorzugen das Umzugsunternehmen JH-Umzüge & Transporte aus Halle, sind bereits 2 mal umgezogen und sind vom Firmenchef selbst bestens beraten worden, Herr Hahn hat uns mehrere Möglichkeiten angeboten und die Umzüge sind perfekt gelaufen. Andererseits ist die Beauftragung einer Umzugsfirma aber auch mit Kosten verbunden, die bei einem selbst organisierten Umzug deutlich geringer ausfallen.

Selbst geplante und organisierte Umzüge

Selbst geplante und organisierte Umzüge verlangen es, dass Sie genau planen, wie viele Kisten und Kartons Sie benötigen, um alles bruchsicher und platzsparend verstauen zu können. Außerdem müssen Sie alle Arbeiten, die in diesem Zusammenhang anfallen, grundsätzlich selbst durchführen. Dabei steht es Ihnen natürlich frei, beliebig viele Helfer aus dem Bekannten-, Verwandten- und Freundeskreis zu beschäftigen. Je mehr Personen dies sind, umso schneller geht der Umzug.

Es ist dringend empfehlenswert, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, denn es kann bei aller Vorsicht immer wieder passieren, dass sich ein Helfer verletzt. Hier sollten Sie vorbereitet sein, um im Ernstfall nicht selbst haftbar gemacht zu werden, was sehr teuer werden kann und im schlimmsten Falle zu Ihrem finanziellen Ruin führen kann.

Umzug planen – wichtige Tipps vor dem Ausräumen

Wenn Sie eine Umzug Checkliste erstellen, sollten Sie auch berücksichtigen, dass Sie in Ihrem alten Zuhause gründlich entrümpeln müssen. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie eine Umzugsfirma beauftragen oder den Transport Ihres Hausrates von Ihrer alten zu Ihrer neuen Wohnung selbst in die Hand nehmen. Viele Experten geben in diesem Zusammenhang wichtige Tipps. Sie raten Ihnen, Ihren Hausstand noch einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen, bevor Sie sich entscheiden, welche Gegenstände und welche Möbel Sie in Ihre neue Wohnung transportieren. Umzüge sind eine gute Gelegenheit, einmal gründlich auszumisten. So empfiehlt jeder Umzugsratgeber, dass Sie Kleidungsstücke, Möbel, Haushaltseinrichtungsgegenstände und andere Dinge, die Sie nicht mehr brauchen, rechtzeitig entsorgen. Diese Dinge müssen nicht zwangsläufig auf dem Müll landen, sondern können auch einem Entsorgungsunternehmen, der Altpapier- oder der Altkleidersammlung übergeben werden. Wenn Sie Ihren Umzug planen, erkundigen Sie sich genau, welche Möglichkeiten es an Ihrem Ort gibt.

Nur die Dinge, die Sie wirklich brauchen, nehmen Sie mit in Ihre neue Wohnung.

Umzug Checkliste – wo melden

Sehr wichtig ist es, dass Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag einrichten. Dadurch geht Ihnen kein wichtiger Brief und keine wichtige Nachricht verloren. Sobald Sie unter Ihrer alten Adresse nicht mehr zu erreichen sind, wird die Post an Ihre neue Wohnadresse weitergeleitet.

Es gibt verschiedene Institutionen, die über Ihren Umzug unterrichtet werden müssen. Dabei wäre an erster Stelle das Einwohnermeldeamt zu nennen. Sie müssen dort Ihre neue Adresse mitteilen. Ziehen Sie in eine andere Stadt, müssen Sie sich bei Ihrem alten Einwohnermeldeamt abmelden und bei Ihrem neuen Einwohnermeldeamt wieder anmelden.

Besitzen Sie ein eigenes KFZ, führt Ihr Weg außerdem zum Straßenverkehrsamt und zur Zulassungsstelle. Auch hier gilt, dass eine andere Zulassungsstelle für Sie zuständig wird, falls Sie in eine andere Stadt umziehen.

Falls Sie Leistungen vom Arbeitsamt oder vom Jobcenter beziehen, müssen diese Institutionen von Ihrem Umzug erfahren. Kunden der Jobcenter dürfen in der Regel nicht umziehen, bevor das Amt seine Zustimmung gegeben hat. In jedem Falle muss die neue Adresse rechtzeitig bekanntgegeben werden. Das Gleiche gilt für das BAföG-Amt, die Rentenstelle oder eine vergleichbare Institution, von der Sie regelmäßige Bezüge erhalten.

Selbstverständlich hat auch eine Meldung an Ihren Arbeitgeber zu erfolgen. Ziehen Sie in eine andere Stadt und wechseln den Arbeitgeber, gelten gesonderte Regelungen. Auch das Finanzamt, die Bank oder andere Institutionen, mit denen Sie regelmäßig zu tun haben, müssen von Ihrem Umzug erfahren.

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